Gefährliches Spiel mit Zügen: Unbekannte legen Äste und Steine auf Bahngleise

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Unbekannte haben am Montagabend Äste und bis zu 20 Zentimeter große Steine auf die Bahngleise zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing gelegt. Ein Regionszug überrollte die Gegenstände gegen 20:25 Uhr, wodurch ungewöhnliche Geräusche entstanden. Der Triebfahrzeugführer brachte den Zug daraufhin zur Überprüfung in eine Werkstatt.

Bei einer Nachschau im betroffenen Gleisbereich stellten die Ermittler über mehrere Meter Spuren der überfahrenen Steine und Äste in beiden Gleisen fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen könnten sich vor dem Vorfall Kinder oder Jugendliche mit Fahrrädern im Gleisbereich aufgehalten haben. Ob diese Personen die Gegenstände absichtlich auf die Gleise legten, ermittelt die Bundespolizei Freilassing noch.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren: Das Ablegen von Gegenständen im Gleisbereich ist ein schwerer Eingriff in den Bahnverkehr und kann katastrophale Folgen haben. Schon kleine Hindernisse können dazu führen, dass Züge entgleisen, Notbremsungen erforderlich werden oder Menschen schwer verletzt oder getötet werden. Fahrgäste, Zugpersonal und Unbeteiligte werden dabei erheblich gefährdet.

Auch das Betreten oder Aufhalten im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten. Züge können nicht ausweichen, fahren oft mit hoher Geschwindigkeit und haben einen sehr langen Bremsweg. Wer sich dort aufhält, begibt sich in akute Lebensgefahr.

Zeugen, die am Abend des 24. August 2026 im Bereich der Bahnstrecke zwischen Mühldorf am Inn und Ampfing verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den unbekannten Personen geben können, werden gebeten, sich per E-Mail an bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder unter der Telefonnummer 08654/7706-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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