Eine Frau aus dem Landkreis Gifhorn ist auf eine täuschend echte Fälschung des Lidl-Onlineshops hereingefallen und hat deshalb Anzeige wegen Betrugs erstattet. Sie bestellte dort einen Tischgrill und bezahlte ihn mit ihrer Visa-Karte.
Zunächst fiel der Betrug nicht auf. Erst bei der Kontrolle ihrer Kreditkartenabrechnung bemerkte die Frau, dass die Zahlung unter dem Namen eines anderen Unternehmens aufgeführt war. Als sie dieses Unternehmen anrief, erhielt sie eine schockierende Mitteilung: Sie war bereits die fünfte Person an diesem Tag, die sich wegen einer solchen Abbuchung meldete.
Nach bisherigen Erkenntnissen haben Täter den Firmennamen missbräuchlich genutzt, um die betrügerischen Zahlungen zu verschleiern. Das Konto, auf dem das Geld eingegangen war, existiert mittlerweile nicht mehr. Die Polizei ermittelt noch gegen die Betreiber der gefälschten Internetseite und versucht, das Geld aufzuspüren.
Die Polizeiinspektion Gifhorn gibt folgende Warntipps: Beim Online-Einkauf sollten Käufer auch bei vermeintlich bekannten Anbietern genau auf die Internetadresse achten. Gefälschte Verkaufsseiten sehen echten Seiten oft zum Verwechseln ähnlich und unterscheiden sich in der Domain nur durch einzelne Buchstaben oder zusätzliche Zeichen. Wer über eine Werbeanzeige, einen E-Mail-Link oder einen Social-Media-Beitrag auf ein Angebot aufmerksam wird, sollte die Adresse des Händlers selbst in den Browser eingeben statt dem Link zu folgen.
Rote Flaggen für Fake-Shops sind auffallend niedrige Preise, Rechtschreibfehler, fehlende oder widersprüchliche Impressums-Angaben und ungewöhnliche Zahlungsmethoden. Vor einer Bestellung lohnt es sich, den Namen des Anbieters zusammen mit Wörtern wie „Erfahrungen“ oder „Fake-Shop“ zu suchen und die Internetadresse mithilfe des Fakeshop-Finders der Verbraucherzentrale zu überprüfen.
Betroffene sollten bei verdächtigen Kreditkartenzahlungen sofort ihre Bank oder das Kreditkartenunternehmen kontaktieren, die Karte sperren lassen und eine Rückbuchung prüfen. Für eine Anzeige ist es wichtig, die genaue Internetadresse, Bestätigungen zur Bestellung und Zahlung, E-Mails, Screenshots und die Angaben auf der Kreditkartenabrechnung zu sichern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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