In der Nacht zum 3. Juni hat die Polizei einen schwer betrunkenen Geisterfahrer auf der A39 bei Wolfsburg gestoppt. Der 49-jährige Mann war mit einem Kleintransporter in falscher Richtung auf der Autobahn unterwegs – mit über drei Promille Alkohol im Blut.
Gegen 2:50 Uhr meldeten mehrere Autofahrer den Falschfahrer in Höhe des Autobahnkreuzes Wolfsburg/Königslutter. Die Polizei konnte den Kleintransporter zwischen den Anschlussstellen Scheppau und Cremlingen auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel fahrend feststellen und anhalten. Zuvor hatte sie den Verkehr auf der Gegenfahrbahn Richtung Salzwedel aufgenommen und verlangsamt.
Der 49-Jährige verhielt sich völlig unkooperativ, sodass ihn die Polizisten zwangsweise aus dem Fahrzeug holen und mit Handfesseln fixieren mussten. Bei dem Mann stellten die Beamten erheblichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab später einen Wert von über drei Promille.
Die Polizei entnahm dem Mann eine Blutprobe, stellte seinen Führerschein sicher und ließ das Fahrzeug abschleppen. Der 49-jährige Verursacher muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Durch die Geisterfahrt wurde niemand verletzt und es entstanden keine Sachschäden.