Geldautomat und Toilette gesprengt – 24-Jähriger gefasst

(Symbolbild)

In Breitenbrunn und Rauschau-Markersbach hat die Polizei einen 24-jährigen Mann festgestellt, der in Verdacht steht, einen Geldautomaten und eine Dixi-Toilette gesprengt zu haben. Die Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Detonationen.

Den Angaben zufolge sprengten Unbekannte in der Nacht zum 28. September 2026 gegen 22:25 Uhr mittels Pyrotechnik einen Parkautomaten an der Oberwiesenthaler Straße im Ortsteil Tellerhäuser. Ein Anwohner hörte den Knall, verständigte die Polizei und berichtete, dass ein Kleinkraftrad kurz nach der Explosion in Richtung Rittersgrün davongefahren sei. Der Sachschaden am Automaten wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Etwa 30 Minuten später, gegen 22:55 Uhr, alarmierten Anwohner das Polizeirevier Aue: In Rauschau-Markersbach in der Straße Am Freibad war eine Dixi-Toilette gesprengt worden. Bauteile der Sanitäranlage lagen teilweise dutzende Meter verstreut. Der Totalschaden an der Toilette wird auf etwa 4.000 Euro beziffert. Eine Aushangtafel wurde durch die Detonation ebenfalls erheblich beschädigt; der Schaden dort liegt bei etwa 2.000 Euro.

Bei einer Umfeldabsuche entdeckten die Polizisten einen Mann, der in einer Wiese lag. Bei der Kontrolle des 24-Jährigen stellte sich heraus, dass er bereits wegen ähnlicher Delikte polizeilich aufgefallen ist. Der Mann, ein pakistanischer Staatsbürger, wurde unverletzt angetroffen. Bei Anwohnerbefragungen erfuhren die Ermittler zudem, dass eine tatbeteiligte Person vom Tatort geflohen war.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie Sachbeschädigung gegen den 24-Jährigen und einen weiteren Komplizen aufgenommen. Die Behörde prüft, ob die beiden Sprengungen zusammenhängen. Zeugen, denen etwas zu den Taten aufgefallen ist, sollen sich unter der Telefonnummer 03771 12-0 im Polizeirevier Aue melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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