Gelsenkirchen: Fat-Bike-Fahrer wirft Polizistin sein Rad entgegen und flieht

(Symbolbild)

Ein 25-jähriger Gelsenkirchener hat sich am Samstag, 25. Juli 2026, gegen 13:30 Uhr, einer Polizeikontrolle entzogen und dabei eine Beamtin verletzt. Der Mann war der Streifenwagenbesatzung an der Kurt-Schumacher-Straße in Buer aufgefallen, weil er mit seinem Fat-Bike unterwegs war – ein Fahrrad mit besonders breiten Reifen, das augenscheinlich motorisiert war und ohne Kennzeichen geführt wurde.

Als die Polizisten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, hielt er zunächst an und stieg ab. Doch im Moment, als die Beamten ihr Fahrzeug verließen, sprang der Mann blitzartig wieder auf sein Bike und versuchte zu fliehen. Er ignorierte alle Anhaltezeichen und versuchte vom Gehweg über die Fahrbahn zu entkommen.

Die Polizei konnte das Fat-Bike dann auf der Uhustraße erneut zum Stehen bringen. Der Fahrer stieg ab und versuchte, zu Fuß weiterzuflüchten. In dieser Situation warf er sein Fat-Bike auf eine eingesetzte Beamtin, die dabei leicht verletzt wurde. Trotz des Widerstands konnte der Mann schließlich gestoppt und festgenommen werden.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 25-Jährige mit syrischer Nationalität nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war – diese hätte er jedoch für das vermutlich baulich veränderte Fat-Bike benötigt. Zudem bestand der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand. Ein Urinvortest fiel positiv aus. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel bei ihm, die sichergestellt wurde. Das Fat-Bike wurde beschlagnahmt und zur Polizeiwache gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Die verletzte Polizistin konnte ihren Dienst fortsetzen.

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