Ein 75-jähriger Geraer ist Opfer einer raffinierten Betrugsmasche geworden. Der Mann erstattete am Montag Anzeige, nachdem Betrüger ihm erst 266,75 Euro abgezogen und anschließend 8.499 Euro von seinem Konto überwiesen hatten.
Nach Angaben des Geschädigten begann alles mit einem vermeintlichen Dividendenversprechen. Auf dieser Basis führte er zunächst eine kleinere Zahlung in Höhe von 266,75 Euro durch. Dann entwickelte sich ein längerer Mailkontakt mit einem unbekannten Betrüger.
Während dieses Kontaktes wurde nach bisherigen Erkenntnissen Schadsoftware auf dem Computer des Mannes eingespielt. Die Täter nutzten dies schamlos aus: Sie veranlassten eine Echtzeitüberweisung von 8.499 Euro und verschafften sich gleichzeitig Zugriff auf zahlreiche persönliche Daten des Geschädigten – darunter Ausweisdaten, persönliche Dokumente sowie Konten- und Sozialversicherungsinformationen.
Die Landespolizeiinspektion Gera ermittelt wegen Betruges, Computerbetruges und Datenausspähung. Hinweise nimmt die Polizei unter 0365 829 1503 oder 0365 829 1504 entgegen.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.368 Betrugsfällen in Gera konnte die Polizei 2025 958 aufklären, das sind 70,0 Prozent. Damit steht unsere Stadt besser als das Land, wo 55,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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