Bei Geschwindigkeitskontrollen an vier Stellen im Märkischen Kreis haben Polizeibeamte gestern insgesamt 747 Fahrzeuge überprüft. Ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen, nachdem er mehr als doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war.
Den Start machte eine ESO-Messung am Oesberner Weg in Menden zwischen 08:15 Uhr und 11:15 Uhr. Von 227 kontrollierten Fahrzeugen waren 26 zu schnell unterwegs: 18 Fahrer erhielten ein Verwarngeld, gegen acht weitere fertigten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der schnellste Verkehrssünder aus dem Hochsauerlandkreis wurde bei erlaubten 50 km/h mit 75 km/h gemessen.
Am Mittag wechselten die Beamten an die Lösseler Straße in Iserlohn. In der dortigen 30er-Zone hielten sich vier von 130 Fahrern nicht an das Tempolimit. Der Spitzenreiter erreichte 47 km/h.
Die Nachmittagskontrolle an der Lenneuferstraße in Altena ergab bei 202 gemessenen Fahrzeugen fünf Geschwindigkeitsverstöße. Bei erlaubten 30 km/h lag der höchste Messwert bei 44 km/h.
Den Abschluss bildete eine Messstelle an der Ihmerter Straße in Altena-Evingsen. Hier stellten die Beamten bei 188 Messungen 18 Verwarngelder und acht Anzeigen fest. Ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis wurde innerhalb geschlossener Ortschaft mit 65 km/h statt der erlaubten 30 km/h gemessen. Ihn erwartet neben einem Bußgeld ein Fahrverbot.
Die Polizei kündigte an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen.