Beamte der Grenzpolizei Selb haben am späten Freitagabend einen gestohlenen Ford Transit sichergestellt und drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Das Fahrzeug war Ende September aus einem Anwesen in Schwarzenbach an der Saale entwendet worden.
Der Pritschenwagen war am 24. September 2026 zusammen mit einem schwarzen Peugeot 206 CC nach einem Einbruch in eine Wohnung in der Straße Schneidersberg entwendet worden. Unbekannte waren zwischen 8 und 14 Uhr in das Mehrfamilienhaus eingedrungen und hatten zwei Fahrzeugschlüssel sowie die dazugehörigen Fahrzeugbriefe gestohlen. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.
Gegen 23 Uhr stellten Grenzpolizisten den Ford Transit im Schönwalder Weg in Selb fest. Nach kurzer Verfolgung hielten sie das Fahrzeug an. Darin saßen drei tschechische Staatsangehörige: ein 42-jähriger Fahrer aus Sokolov, ein 62-Jähriger und ein 59-Jähriger aus Asch. Der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis und führte zudem eine geringe Menge Crystal mit sich. Die Polizei brachte alle drei zur Polizeiinspektion Hof, ließ das gestohlene Fahrzeug abschleppen und sichern.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hof stellten sich der 42-Jährige am Samstag vor dem Ermittlungsrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls und des Diebstahls beider Fahrzeuge an. Der Mann sitzt mittlerweile in einer Haftanstalt. Seine beiden Begleiter kamen wieder auf freien Fuß.
Der schwarze Peugeot 206 CC bleibt vorerst verschwunden. Die Kriminalpolizei Hof ermittelt noch zum Verbleib des Fahrzeugs. Sie sucht Zeugen, die am Donnerstag im Bereich der Straße Schneidersberg in Schwarzenbach an der Saale oder der Rosengasse in Kirchenlamitz verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder Angaben zum Einbruch oder zu den Fahrzeugen machen können. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Hof unter 09281/704-0 entgegen.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Diebstähle von Kraftwagen in Bayern um 6,2 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 1.587 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,6 Prozent, bundesweit 30,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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