Die Bundespolizei hat am späten Montagabend einen 45-Jährigen im Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen, der seit April flüchtig war. Gegen den Deutschen lag ein Europäischer Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vor — er war wegen Mordes gesucht.
Gegen 22:20 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Nürnberg den Mann im Rahmen einer routinemäßigen Personenkontrolle. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten sie fest, dass er mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht wurde. Ein entsprechender Personenhinweis war im Fahndungssystem hinterlegt.
Der 45-Jährige war im Jahr 2003 vom Landgericht Köln wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren sowie zur anschließenden Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verurteilt worden. Zuletzt war er im Bezirksklinikum Erlangen untergebracht, von dort entwichen er am 15. April 2026. Nach den vorliegenden Informationen waren noch 399 Tage der Freiheitsstrafe zu verbüßen.
Der Mann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Die Bundespolizisten brachten ihn zur Dienststelle und informierten anschließend die ausschreibende Behörde in Köln. In den frühen Morgenstunden des Dienstags wurde er in das Bezirksklinikum Erlangen zurückgebracht.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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