Bundespolizisten haben kurz nach Mitternacht am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A4 einen 21-jährigen Nigerianer aus einem Reisebus aus Polen geholt und zurückgewiesen. Der Mann war per Fahndung aus Ungarn gesucht worden.
Bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Busses legte der 21-Jährige seinen Pass sowie einen ungarischen Aufenthaltstitel vor. Die anschließende Fahndungsüberprüfung ergab: Ungarn hatte eine Fahndung zur Einziehung seines Aufenthaltstitels erlassen, weil der Titel für ungültig erklärt worden war. Zudem hatte Ungarn bereits eine Rückkehrentscheidung getroffen, die den Mann zur Ausreise aus der Europäischen Union verpflichtete.
Die Bundespolizei nahm den Mann in Gewahrsam und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Da der 21-Jährige von seinem Recht Gebrauch machte, sich nicht zu äußern, konnten die Beamten die Hintergründe seiner Reise nach Polen nicht klären.
Im Anschluss erließ die Bundespolizei eine Einreiseverweigerung und wies den Nigerianer nach Polen zurück.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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