Die Bundespolizei hat am Sonntagmittag am Bahnhof Küstrin-Kietz einen 35-jährigen Polen festgenommen, der von zwei Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Der Mann war gegen 14 Uhr bei einer Grenzkontrolle in die Kontrolle der Beamtinnen und Beamten der Bundespolizeiinspektion Angermünde geraten.
Die Überprüfung des aus Polen eingereisten Mannes offenbarte gleich mehrere offene Verfahren: Sowohl die Staatsanwaltschaft Hamburg als auch die Staatsanwaltschaft Würzburg suchten den polnischen Staatsangehörigen mit Haftbefehlen. Die Vorwürfe lauten auf Erschleichen von Leistungen und Sexuelle Nötigung.
Zusätzlich zu den Haftbefehlen verhängte das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab in Bayern eine befristete Wiedereinreisesperre bis Juni 2028. Das Behörden ordnete zudem einen Vollstreckungshaftbefehl zur Ausweisung und Abschiebung an.
Die Bundespolizisten eröffneten dem festgenommenen Mann die Haftbefehle. Da der Pole eine Geldstrafe von 500 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 50-tägigen Ersatzstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
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