Göttingen: 22-Jähriger Dealer festgenommen – Polizei intensiviert Kontrollen am Waageplatz

(Symbolbild)

Die Polizei Göttingen hat am Dienstag bei Kontrollen rund um den Waageplatz einen 22-jährigen Mann aus dem Landkreis Northeim festgenommen. Gegen ihn wurden Verfahren wegen gewerbsmäßigen Drogenhandels und Bestechung eingeleitet. Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt.

Der junge Mann war den Beamten mehrfach beim Verkauf von Betäubungsmitteln aufgefallen. Zudem hatte er in der Vergangenheit wiederholt gegen ein bestehendes Aufenthaltsverbot verstoßen und saß deswegen bereits im Langzeitgewahrsam. Um einer neuerlichen Festnahme zu entgehen, bot der 22-Jährige den Polizisten während der Überprüfung am Dienstag mehrfach Geld an – in der Hoffnung, sie würden ihn freilassen und von einer Strafverfolgung absehen. Dies führte zu einem zusätzlichen Verfahren wegen Bestechung. Nach einer Sachvortragung bei der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete der zuständige Richter des Amtsgerichts die vorläufige Festnahme zur Durchführung der Hauptverhandlung an.

Parallel leitete die Polizei gegen einen 27-jährigen Mann aus Baden-Württemberg Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Der Tatverdächtige hatte nach aktuellem Ermittlungsstand die polizeilichen Maßnahmen gegen ihn unbemerkt per Livestream über eine bekannte Social-Media-Plattform übertragen. Als die Beamten sein Mobiltelefon beschlagnahmen wollten, wehrte sich der Mann aktiv dagegen. Zusätzlich wird gegen ihn wegen eines Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz ermittelt.

Bei den Kontrollaktion am Dienstag auf dem Waageplatz und dem benachbarten Robert-Gernhardt-Platz beschlagnahmten die Ermittler etwa 22 Gramm Marihuana, das bereits in szenetypische Verkaufseinheiten abgepackt war und zum Weiterverkauf vorgesehen war. Die Polizei stellte die Identität von zwei Tatverdächtigen und vier Zeugen, die als Käufer fungiert hatten, fest. Vier Personen erhielten Platzverweise.

Der Waageplatz und die ihn umgebenden Straßen, Wege und Plätze im Zentrum der Göttinger Innenstadt gelten seit geraumer Zeit als Einsatzschwerpunkt im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkriminalität und Rohheitsdelikten. Seit April ist der Bereich deshalb als sogenannte Kontrollörtlichkeit gemäß § 13 des Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes (NPOG) eingestuft. Damit verbunden ist ein umfangreicher Katalog an polizeilichen Maßnahmen, die von verschiedenen Polizeieinheiten kontinuierlich umgesetzt und langfristig verfolgt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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