Goldschmied-Räuber aus Wuppertal angeklagt – Prozess vor Landgericht Münster

(Symbolbild)

Ein 26-jähriger Mann aus Wuppertal muss sich wegen eines bewaffneten Raubüberfalls auf eine Goldschmiede in Greven vor dem Landgericht Münster verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat am 7. Mai Anklage wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung erhoben.

Der Mann war am 3. März gegen 16.45 Uhr maskiert in das Geschäft am Niederort gegangen. Mit einer Pistole bedrohte er die Mitarbeiterin und schüttete zunächst aus mehreren Metallkästen Schmuck in eine Sporttasche. Anschließend zwang er die Frau in den hinteren Bereich des Verkaufsraums, entwendete dort weitere Schmuckstücke und flüchtete.

Nach Zeugenhinweisen und umfangreichen Ermittlungen ergab sich Ende März ein konkreter Tatverdacht gegen den 26-Jährigen. Er befand sich bereits wegen einer anderen Straftat aus Essen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Münster erließ einen weiteren Haftbefehl gegen ihn. Bei der Verkündung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu dem vorgeworfenen Überfall.

Das Landgericht Münster muss nun über die Zulassung der Anklageschrift entscheiden. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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