Am 3. Oktober 2026 gegen 13:25 Uhr haben zwei Personen einen historischen S-Bahn-Zug eines Vereins aus Nordrhein-Westfalen mit Graffiti besprüht. Der Zug stand am Gleis 6 des Harburger Bahnhofs, als sich die beiden Täter von der dem Bahnsteig abgewandten Seite näherten und den Zug auf einer Fläche von etwa neun Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat flohen die beiden über die Gleise. Zeugen alarmierten sofort die Bundespolizei. Weil die Tatverdächtigen über die Bahngleise geflohen waren, sperrte die Bundespolizei die Strecke. Die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb sind nicht bekannt.
Mehrere Beamte der Bundespolizei fahndeten im Umfeld des Tatortes und hielten im Bahnhofsbereich drei tatverdächtige Männer an: einen 20-Jährigen, einen 22-Jährigen und einen 27-Jährigen. Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte Beweismittel, die sie sicherstellten.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg hat gegen die drei deutschen Staatsangehörigen ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg führt die weiteren Ermittlungen.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Sachbeschädigungen in Hamburg um 1,5 Prozent verändert, sie ist gestiegen. Gezählt wurden 2025 insgesamt 17.019 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 16,4 Prozent, bundesweit 24,3 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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