Im Landkreis Rotenburg (Wümme) hat die Polizei in der vergangenen Woche mit mehreren ungewöhnlichen Fällen zu tun gehabt: eine Wurfgranate tauchte wegen Niedrigwassers auf, ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Unfall verletzt, und eine 84-Jährige fiel auf Betrüger herein.
Wurfgranate in Helvesiek geborgen
Am Dienstagmorgen, etwa um 8.23 Uhr, entdeckte ein Mann aus dem Landkreis an seinem Teich bei Kroemer Dup eine Wurfgranate für einen Mörser. Das Kriegsrelikt war offenbar aufgrund des niedrigen Wasserstands zum Vorschein gekommen. Nach der Alarmierung der Polizei sicherten Spezialisten des Niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Granate ohne besondere Zwischenfälle.
Pedelec-Fahrer in Zeven verletzt
In Zeven kam es an der Bahnhofstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Pedelec. Eine 73-jährige Autofahrerin wollte von der Bahnhofstraße nach rechts auf den Parkplatz eines Blumengeschäfts abbiegen und übersah dabei einen 21-jährigen Pedelec-Fahrer, der parallel neben ihr fuhr. Bei dem Zusammenstoß zogen sich beide leicht verletzt davon. Die Unfallermittlungen laufen noch.
84-Jährige Opfer von Telefonbetrügern
In Sittensen wurde eine 84-jährige Frau am Nachmittag zum Opfer von Betrügern. Die Täter behaupteten am Telefon, die Seniorin stehe auf einer Liste von Einbrechern. Mit dieser Lüge brachten sie die Frau dazu, ihre Wertgegenstände vor die Haustür zu legen. Anschließend nahmen die Täter die Gegenstände an sich und verschwanden. Der Schaden liegt nach ersten Erkenntnissen im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Polizei warnt vor Betrugswelle
Die Polizeiinspektion Rotenburg weist erneut darauf hin, dass es in den vergangenen Tagen im gesamten Landkreis zu einer Vielzahl betrügerischer Anrufe gekommen ist – unter dem Vorwand, von der Polizei anzurufen. Die Behörde appelliert an die Bürger: Lassen Sie sich am Telefon oder an der Haustür nicht unter Druck setzen. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Beenden Sie verdächtige Gespräche und informieren Sie im Zweifel Angehörige und die Polizei.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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