Ein 83-jähriger Mann aus Greiz ist Opfer eines raffiniert durchgezogenen Anlagebetrugs geworden. Zwischen Ende Mai und Anfang Juli überwies er mehrere tausend Euro im niedrigen fünfstelligen Bereich auf ein vermeintliches Anlagekonto – Geld, das er nie wiedersehen sollte.
Der Geschädigte vertraute zunächst auf die versprochenen Renditen. Als die Betrüger jedoch weitere Zahlungen forderten, wurde er misstrauisch und weigerte sich. Der Schaden war da bereits angerichtet: Ein Zugriff auf die investierten Gelder war plötzlich nicht mehr möglich. Daraufhin wandte sich der 83-Jährige an die Polizei Greiz.
Die Kriminalpolizei hat nun ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen die Unbekannten eingeleitet. Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Betrügereien ein, die insbesondere ältere Menschen ins Visier nehmen.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor derartigen Maschen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Geldanlagen im Internet oder nach telefonischen Kontaktaufnahmen erforderlich. Hohe Renditeversprechen oder künstlich erzeugter Zeitdruck sind klassische Warnsignale. Wichtig: Überweisen Sie niemals Geld an unbekannte Anbieter. Im Zweifelsfall helfen Angehörige oder die Polizei weiter – ein Anruf kostet nichts, ein Betrug dagegen oft fünfstellige Summen.