An der Grenzkontrollstelle auf der Bundesautobahn 4 haben Beamte der Bundespolizei Ludwigsdorf am vergangenen Wochenende gleich mehrere Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz aufgedeckt. Insgesamt vier polnische Staatsangehörige und ein Deutscher waren betroffen – alle versuchten, verbotene Drogen nach Deutschland einzuführen oder zu transportieren.
Der erste Fall ereignete sich am Freitag gegen 22.00 Uhr. Die Beamten kontrollierten einen 29-jährigen polnischen Mann bei der Einreise und fanden in seinem Gepäck einen bereits gedrehten Joint. Gegen den Mann leiteten die Einsatzkräfte ein Strafverfahren wegen des Verdachts der verbotenen Einfuhr von Cannabis ein. Der Joint wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 29-Jährige seine Fahrt fortsetzen.
Am Samstag gegen 9.20 Uhr folgte der nächste Fund an derselben Kontrollstelle. Die Beamten überprüften einen 39-jährigen polnischen Staatsangehörigen – und stellten bei einer Fahndungsabfrage fest, dass die Staatsanwaltschaft Landau nach ihm suchte. Im Zusammenhang mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr war eine ladungsfähige Anschrift erforderlich. Bei der daraufhin intensiveren Kontrolle nahmen die Beamten Cannabisgeruch im Fahrzeuginnenraum wahr und entdeckten auch in diesem Fall einen Joint. Der 39-Jährige, der als Beifahrer fungierte, muss sich ebenfalls wegen des Verdachts der verbotenen Einfuhr von Cannabis verantworten. Der Joint wurde sichergestellt.
In drei weiteren Fällen ermittelten die Einsatzkräfte bei Einreisekontrollen gegen zwei weitere Polen und einen deutschen Staatsangehörigen. Sie stellten dabei kleinere Mengen Cannabis, Ecstasy-Tabletten sowie Utensilien für den Drogenkonsum fest. Alle verbotenen Substanzen und Gegenstände wurden beschlagnahmt, entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen durften alle betroffenen Personen ihre Reise fortsetzen.