Grevenbroich berichtet über Fortschritte bei digitalen Verwaltungsservices

Die Stadt Grevenbroich hat einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und ihrer Digitalisierungsstrategie vorgelegt. Das OZG ist eine bundesweite Regelung, die Kommunen verpflichtet, ihre Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten.

Mit dem Antrag Nr. 107/2026 wird die städtische Vertretung über den aktuellen Stand der Umsetzung informiert. Der Bericht behandelt sowohl die Fortschritte bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen als auch die geplanten Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des OZG.

Digitale Bürgerdienste ermöglichen es Einwohnern und Unternehmen, Verwaltungsleistungen ortsunabhängig und zeitunabhängig in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören beispielsweise Online-Anträge, digitale Genehmigungsverfahren und elektronische Gebührenzahlungen. Kommunen sollen diese Services schrittweise aufbauen.

Der Sachstandsbericht dokumentiert, welche Verwaltungsleistungen bereits digitalisiert worden sind und bei welchen noch Umsetzungsarbeit erforderlich ist. Gleichzeitig werden die nächsten Schritte der städtischen Digitalisierungsstrategie aufgezeigt, um die Anforderungen des OZG zu erfüllen.

Die Behandlung des Antrags in der kommunalen Vertretung gibt Bürgern Einblick in den aktuellen Stand der digitalen Verwaltungstransformation vor Ort. Die Vorlage wird unter der Drucksache 433/2026 geführt.

Maike Hiller, Politikredaktion NRW