Die Polizei Münster und die Bundespolizei haben am Donnerstag, 16. Juli, zwischen 13 und 21 Uhr eine Schwerpunktkontrolle im Bereich des Engelenschanzenparks rund um den Hauptbahnhof durchgeführt. Ziel des gemeinsamen Einsatzes war es, den öffentlichen Drogenhandel zu bekämpfen, Straftäter zu identifizieren und die Sicherheit in der Bahnhofsumgebung zu erhöhen.
Bereits vor der Kontrolle hatten verdeckte Ermittlungen fünf mutmaßliche Rauschgifthändler identifiziert. Die Beamten dokumentierten insgesamt sechs mutmaßliche Betäubungsmittelübergaben. Die Käufer wurden unmittelbar nach dem dokumentierten Kauf kontrolliert – teilweise in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Ein Rauschgiftspürhund durchsuchte das Gelände rund um den Engelenschanzenpark und spürte weitere mutmaßliche Betäubungsmittel auf.
Die Bilanz des Einsatzes fiel deutlich aus: Die Einsatzkräfte stellten 37 Identitäten fest und erteilten 37 Platzverweise. Fünf Personen erhielten Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Cannabis. Fünf weitere wurden in Gewahrsam genommen. Die Beamten sicherten Cannabis sowie Bargeld als Beweise.
Die Polizei Münster kündigte an, auch künftig gemeinsame Schwerpunktkontrollen im Bereich des Engelenschanzenparks durchzuführen. Die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei ermöglicht den Behörden ein abgestimmtes Vorgehen gegen den öffentlichen Drogenhandel. Damit sollen Straftaten konsequent verfolgt und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden.