Die Kriminalpolizei Straubing hat am 16. September 2026 in den frühen Morgenstunden sechs Wohnungen und Arbeitsräume durchsucht. Grund sind Ermittlungen gegen drei Männer (48 und 43 Jahre alt) und eine 39-jährige Frau, die verdächtigt werden, mit Betäubungsmitteln in größeren Mengen gehandelt zu haben. Alle vier sind deutsche Staatsangehörige.
Bei dem Großeinsatz unterstützten Spezialkräfte, die Bereitschaftspolizei sowie die Zentralen Einsatzdienste aus Straubing und Passau die Ermittler. Die Durchsuchungen erstreckten sich über das Stadtgebiet Straubing hinaus auch auf den Landkreis Straubing-Bogen.
Bei den Maßnahmen stellten die Beamten mehrere Handys, Kleinmengen an Drogen sowie eine größere Menge Amphetamin sicher. Auch eine Schusswaffe wurde beschlagnahmt.
Gegen den 43-Jährigen erließ das Amtsgericht Regensburg am 17. September 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing einen Untersuchungshaftbefehl. Das Gericht setzte diesen jedoch gegen Auflagen außer Vollzug, sodass der Mann nicht in Haft gehen musste. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 255 Rauschgiftdelikten in Straubing konnte die Polizei 2025 232 aufklären, das sind 91,0 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 93,5 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Bayern
Auch aus Bayern:
Mehr Polizeimeldungen: