Die Polizei Oberhausen hat am Donnerstagabend (30.07.) einen groß angelegten Sondereinsatz zur Bekämpfung von Messergewalt durchgeführt. Im Rahmen der landesweiten Initiative #BESSEROHNEMESSER kontrollierten Beamte der Landespolizei, der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie Kräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Ausländerbehörde der Stadt Oberhausen den öffentlichen Raum.
Ziel des mehrstündigen Einsatzes war es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und durch sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Die Behörden konzentrierten sich dabei auf Bereiche mit hohem Publikumsverkehr und führten Personen- und Fahrzeugkontrollen durch.
Die Polizei setzt auf konsequente Kontrollen und enge Zusammenarbeit mit ihren Netzwerkpartnern, um Messergewalt zu bekämpfen. Messer stellen dabei eine besondere Gefahr dar: Sie sind leicht zu beschaffen, einfach verborgen zu tragen und können innerhalb kürzester Zeit zu lebensbedrohlichen oder tödlichen Verletzungen führen.
Der Einsatz brachte folgende Ergebnisse: Die Beamten kontrollierten insgesamt 154 Personen. Dabei nahmen sie 3 Personen fest und nahmen 1 weitere Person in Gewahrsam. 2 Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei leitete mehrere Strafanzeigen ein: 1 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, 2 nach dem Aufenthaltsgesetz, 1 wegen Unterschlagung, 1 wegen Hehlerei und 1 wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte einschließlich einer Blutprobenentnahme. Hinzu kamen 2 Strafanzeigen nach dem Waffengesetz. Die Beamten registrierten zudem 2 Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz und 9 weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und die Stadtverordnung.
Bei Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte ein Einhandmesser, einen Schlagstock und ein Reizstoffsprühgerät sicher. Darüber hinaus führten die Beamten 3 Aufenthaltsermittlungen durch und erteilten 13 Platzverweise.
Die Polizei Oberhausen kündigte an, die Bekämpfung von Messergewalt im Rahmen ihres Behördenziels „Sichere Innenstadt“ fortgesetzt zu verfolgen und durch gezielte Kontrollen sowie enge Zusammenarbeit mit ihren Partnerbehörden zur Sicherheit in der Stadt beizutragen.
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