Großeinsatz in Dresden: 200 Quadratmeter Dachfläche brennen in den Fröbelhöfen

© Feuerwehr Dresden Dachstuhlbrand mit RTW und Einsatzleitwagen

Die Feuerwehr Dresden ist am Sonntag, 27. Juli 2026, zu einem Dachstuhlbrand in den Fröbelhöfen in der Wölfnitzstraße in Friedrichstadt alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt erkannten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung über dem Gebäude.

Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, bestätigte sich der Brand im Bereich des Dachstuhls. Sofort wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Einsatzkräfte gingen sowohl über den Innenangriff als auch über Drehleitern gegen das Feuer vor, um eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile zu verhindern. Die vom Brand betroffene Dachfläche erstreckt sich über etwa 200 Quadratmeter.

Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da die Dachkonstruktion technische Besonderheiten aufweist. Die Einsatzkräfte müssen die Dachhaut von innen und von außen mit technischen Geräten öffnen, um Glutnester aufzuspüren und effektiv zu löschen. Zum Zeitpunkt der Meldung waren 20 Trupps unter Verwendung von Atemschutzgeräten und handgeführten Strahlrohren im Einsatz.

In der Spitze waren etwa 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden tätig. Beteiligt waren Kräfte aus den Wachen Übigau, Löbtau, Altstadt und Albertstadt sowie aus den Rettungswachen Friedrichstadt und Löbtau. Die Stadtteilfeuerwehren Gompitz, Gorbitz, Kaitz, Langebrück und Lockwitz unterstützten mit ehrenamtlichen Kräften. Auch die ASB-Drohnenstaffel war im Einsatz.

Nach aktuellem Stand wurden keine Personen direkt durch das Feuer verletzt. Am Rande der Einsatzstelle war allerdings eine 86-jährige Frau gestürzt. Sie wurde rettungsdienstlich erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Löscharbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Meldung noch an. Dies führt weiterhin zu Verkehrseinschränkungen im Umfeld der Einsatzstelle. Der Straßenbahnverkehr konnte wieder aufgenommen werden. Das Einsatzende war noch nicht genau absehbar, da nach Beendigung der Löscharbeiten immer eine Nachkontrolle erfolgen muss.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden nach Abschluss der Löscharbeiten von der Polizei aufgenommen.

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