Großer Drogenraub in Kiel: Polizei findet Kokain, Heroin und Falschgeld

Quelle: Polizeidirektion Kiel

Die Polizei in Kiel hat am Dienstag, 15. September 2026, gegen Mittag drei Objekte im Stadtteil Gaarden durchsucht und dabei erhebliche Mengen an illegalen Drogen sichergestellt. Hintergrund waren intensive Ermittlungen des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel gegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bei den Durchsuchungsobjekten handelte es sich um zwei Wohnungen und einen Kiosk. Die Ermittler gehen davon aus, dass aus diesen Räumen heraus mit Betäubungsmitteln gehandelt wurde. In den beiden Wohnungen fanden die Einsatzkräfte insgesamt 54 Konsumeinheiten Kokain, ein Einhandmesser sowie ein Reizstoffsprühgerät.

Im Kiosk entdeckten die Polizisten deutlich mehr Drogen: 15 Konsumeinheiten Kokain, 8 Konsumeinheiten Heroin, ein 20-Gramm-Block Heroin, 6 Konsumeinheiten Cannabis und eine Konsumeinheit Crack. Zusätzlich sicherten die Beamten diverse Beweismittel und Falschgeld in dreistelliger Höhe.

In den Wohnungen und im Kiosk trafen die Polizisten die jeweiligen Tatverdächtigen an. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Allerdings zeigte die Überprüfung der Personalien einer 53-jährigen Deutschen in einer der Wohnungen, dass gegen sie ein offener Haftbefehl vorlag. Die Frau wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der Einsatz endete gegen 15 Uhr.


Die Entwicklung in Kiel

2024 zählte die Polizei in Kiel 859 Rauschgiftdelikte, 2025 waren es 664 — 22,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 27,8 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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