Großfeuer zerstört Wohnhaus in Lauenhagen – Polizisten entdecken Brand in der Nacht

(Symbolbild)

Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Samstag, 27. Juni 2026, ein unbewohntes Einfamilienhaus mit angrenzender Stallung im Hülshagen in Lauenhagen völlig zerstört. Dank des schnellen Handelns einer Polizeistreife und der rechtzeitigen Evakuierung der Nachbargebäude kam niemand zu Schaden. Die Löscharbeiten dauerten knapp sieben Stunden.

Gegen 02:59 Uhr fiel einer Funkwagenbesatzung des Polizeikommissariats Stadthagen während einer Streifenfahrt eine massive Rauchentwicklung im Bereich der Hauptstraße in Lauenhagen auf. Die Beamten fuhren die umliegenden Straßen ab und entdeckten im Hülshagen ein Wohnhaus, das bereits vollständig in Flammen stand. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr.

Das Feuer griff schnell vom Wohngebäude auf den direkt angrenzenden Stall über. Die Polizisten leiteten unmittelbar Schutzmaßnahmen ein und evakuierten die Bewohner der unmittelbar benachbarten Häuser. Das betroffene Einfamilienhaus selbst stand leer.

Die alarmierten Ortsfeuerwehren trafen zügig am Einsatzort ein und begannen um 03:12 Uhr mit den Löscharbeiten. Das Gebäude war durch die enormen Brandbeschädigungen akut einsturzgefährdet. Im weiteren Verlauf wurde das Technische Hilfswerk (THW) zur Unterstützung alarmiert. Die THW-Einsatzkräfte mussten Teile des Gebäudes gezielt abreißen, um verborgene Glutnester freizulegen und ein unkontrolliertes Einstürzen der Außenwände zu verhindern. Diese komplizierten und anstrengenden Löscharbeiten endeten gegen 09:40 Uhr.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort für weitere Untersuchungen. Die genaue Ursache des Brandes ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Niedersachsen