Großkontrolle auf der A1: Polizei beanstandet 17 von 27 Lastwagen

(Symbolbild)

Bei einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs auf der A1 bei Wildeshausen hat die Polizei am 6. Oktober 2026 insgesamt 27 Lastkraftfahrzeuge überprüft. Von den kontrollierten Fahrzeugen wurden 17 beanstandet. Zwölf Fahrer durften nicht weiterfahren, bis sie ihre Mängel behoben hatten.

An der Kontrolle im Bereich der Tank- und Rastanlage Wildeshausen in der Gemeinde Dötlingen waren 18 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte von verschiedenen Dienststellen der Polizeidirektion Oldenburg beteiligt. Unterstützt wurden sie von zwei Beamten des Bundesamtes für Logistik und Mobilität. Kontrolliert wurden Lastkraftfahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs auf der A1 Richtung Hamburg.

Besonders aufgefallen ist ein Sattelzug, der von Frankreich nach Hamburg unterwegs war. Der Fahrer überholte verbotswidrig auf der A1. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug mit rund neun Tonnen gefährlichen Gütern beladen war. Die Ladung war nicht ausreichend gesichert. Der Fahrer musste die Ladung nachsichern und hinterlegte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro. Gegen den Verlader wurde ebenfalls ein Verfahren eingeleitet.

Ein weiterer Sattelzug war mit rund 24 Tonnen Bodenplatten beladen und auf dem Weg von Irland nach Tostedt. Die Beamten stoppten das Fahrzeug auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen. Für das Niederzurren der Ladung waren zu wenige Zurrgurte gesetzt. Zudem fehlte ein Formschluss, sodass Lücken vorhanden waren und die Gefahr bestand, dass die Ladung verrutscht. Bei starken Brems- oder Ausweichmanövern hätten sich die Stahlplatten in Bewegung setzen und im schlimmsten Fall die Ladebordwand durchschlagen und die angrenzende Fahrerkabine von hinten zerdrücken können. Dem 62-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt bis zum Nachweis der Nachsicherung untersagt. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Bußgeldverfahren ein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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