Auf der B2 in Leipzig-Eutritzsch hat die Polizei am Dienstag eine groß angelegte Verkehrskontrolle durchgeführt. Zwischen 11 und 18 Uhr kontrollierten die Beamten 750 Fahrzeuge und knapp 850 Personen. Bei 39 dieser Fahrer bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten am Straßenverkehr teilnahmen.
Besonders auffällig war der Fall eines 40-jährigen Fahrschülers, den die Polizisten kurz nach 12 Uhr in einem Fahrschulauto kontrollierten. Bei einer qualifizierten Fahrtüchtigkeitsprüfung zeigte sich schnell: Der Mann war nicht in der Lage, ein Fahrzeug zu führen. Er wirkte deutlich beeinträchtigt. Der 40-Jährige gab an, mehrere Medikamente zu nehmen, die eine zentrale Wirkung auf das Nervensystem haben. Die Polizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Ein Erwerb der Fahrerlaubnis ist für ihn bis auf Weiteres ausgeschlossen. Der Fahrlehrer übernahm daraufhin das Fahrzeug und setzte die Fahrstunde fort.
Um 17:10 Uhr kontrollierten die Beamten eine 38-jährige Frau, die zunächst einen gültigen Führerschein vorlegte. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus: Der Führerschein war zur Sicherstellung ausgeschrieben. Der Grund: Die Frau war bereits bei einer früheren Großkontrolle auf der B2 im Vorjahr unter Kokaineinfluss angehalten worden. Im damaligen Ermittlungsverfahren hätte sie ihren Führerschein abgeben sollen – was sie bislang nicht getan hatte. Die Polizei nahm jetzt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf und stellte ihren Führerschein vor Ort sicher.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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