Die Polizei Andernach hat am 18. September 2026 eine groß angelegte Verkehrskontrolle durchgeführt und dabei den Fokus auf Sicherheit im Straßenverkehr gelegt. An zwei Kontrollstellen auf der B9 in beiden Fahrtrichtungen überprüften Beamte der Bereitschaftspolizei, Hundeführer, zivile Einsatzkräfte, Mitarbeitende des Präventionsbereiches und Beamte umliegender Dienststellen insgesamt 161 Fahrzeuge und 197 Personen.
Im Mittelpunkt der Kontrollen standen junge Fahrerinnen und Fahrer sowie typische Risikofaktoren wie Alkohol und Drogen am Steuer, nicht zulässige Veränderungen an Fahrzeugen und überhöhte Geschwindigkeit. Die eingesetzten Kräfte kombinierten konsequente Kontrollen mit persönlichen Gesprächen. Neben der Fahrtüchtigkeit wurden technische Veränderungen, die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit sowie weitere verkehrsrechtliche Vorschriften überprüft.
Bei der Kontrolle mussten zwei Strafverfahren und zwölf Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden. Bei fünf Verkehrsteilnehmenden bestand der Verdacht, dass sie als Fahrzeugführende unter der Wirkung von Betäubungsmitteln standen; ihnen wurde Blut entnommen. Bei der Geschwindigkeitsüberwachung stellten die Beamten 121 Verstöße fest. Bei sechs Fahrzeugführenden droht im weiteren Verlauf der Entzug des Führerscheins. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt, da die Betriebserlaubnis erloschen war.
Die Kontrollmaßnahme ist Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Verkehrssicherheit. In den zurückliegenden Wochen hatte die Polizei bereits gezielt E-Scooter und Motorroller überprüft und dabei Fahrtüchtigkeit, Versicherungsschutz, Fahrerlaubnis und technische Veränderungen in den Blick genommen.
Polizeioberrat Martin Hoch, Leiter der Polizeiinspektion Andernach, betont: «Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Großkontrolle. Sie ist eine dauerhafte Aufgabe und braucht unterschiedliche Ansätze. Ob auf zwei oder vier Rädern, ob jung oder alt: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, trägt Verantwortung – für sich selbst und für andere. Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen. Unser Ziel ist, gefährliches Verhalten frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu verhindern und dafür zu sorgen, dass möglichst jeder sicher an seinem Ziel ankommt.»
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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