Das war die Blaulicht-Woche in Rheinland-Pfalz: 07.09.–13.09.2026 (KW 37)

(Symbolbild)

Zwischen dem 7. und 13. September 2026 beschäftigte die Polizei in Rheinland-Pfalz ein versuchtes Tötungsdelikt mit mehreren Untersuchungshaftbefehlen, ein aufgeflogener Schockanruf-Betrug sowie eine Reihe von Drogenfahrten auf Straßen und E-Scooter-Wegen. Außerdem rief eine stark korrodierte Handgranate in Bad Dürkheim einen Großeinsatz hervor.

Der schwerwiegendste Vorgang der Woche betrifft ein versuchtes Tötungsdelikt, in dem die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) in den zurückliegenden Tagen erhebliche Fortschritte erzielte. Nach intensiven Ermittlungen sind vier weitere Tatverdächtige des versuchten Tötungsdelikts identifiziert worden. Gegen drei von ihnen erließ das Gericht Untersuchungshaftbefehle. Bereits am 8. September 2026 war ein 25-Jähriger in Untersuchungshaft gekommen. Nun folgten drei weitere Männer im Alter von 21, 25 und 30 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) beantragte gegen sie Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdeliktes, die am 1. September 2026 erlassen wurden. Der 21-Jährige wurde am 2. September 2026 verhaftet und am 3. September 2026 dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter setzte den Haftbefehl in Vollzug; der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt. Mehr dazu

Ebenfalls noch in der Nacht zum 8. September versuchten zwei Frauen, eine 80-jährige Seniorin mit einem Schockanruf um Geld zu bringen. Eine unbekannte Anruferin behauptete, die Tochter der Frau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, und forderte eine Kaution von 90.000 Euro. Die Seniorin erkannte den Betrugsversuch, signalisierte jedoch, 19.000 Euro zahlen zu können. Gegen 20:45 Uhr fuhr ein Taxi mit den beiden mutmaßlichen Täterinnen — 26 und 27 Jahre alt — in die Nähe der Wohnanschrift. Die 26-Jährige betrat das Grundstück und nahm eine präparierte Tasche entgegen; Polizisten nahmen sie unmittelbar nach dem Verlassen des Grundstücks fest, ihre Begleiterin kurz darauf. Mehr dazu

Am Sonntagmorgen, 13. September, rief ein Spaziergänger gegen 9:40 Uhr die Polizei in Bad Dürkheim, weil er in einem Wingert eine stark korrodierte Handgranate entdeckt hatte. Das Geschoss lag vermutlich über viele Jahre im Boden. Obwohl Experten davon ausgehen, dass die Granate nicht mehr explodieren kann, wurde der Kampfmittelräumdienst zur fachgerechten Beseitigung angefordert. Die Polizei sperrte den Bereich großflächig — betroffen war auch ein beliebter Geh- und Radweg zwischen Leistadt und Bad Dürkheim. Mehr dazu

In der Nacht zum 12. September kam es auf dem Speyrer Altstadtfest zu einer Körperverletzung. Gegen 00:19 Uhr gerieten ein Mann und drei Angreifer in der Stuhlbrudergasse aneinander; der Geschädigte wurde leicht verletzt. Die drei Täter flüchteten. Laut Beschreibung des Opfers sind alle etwa 180 Zentimeter groß — zwei mit kurzen Haaren, einer mit mittellangen Haaren. Die Polizeiinspektion Speyer sucht Zeugen unter Telefon 06232-137-103 oder per E-Mail an pispeyer@polizei.rlp.de. Mehr dazu

Am 12. September gegen 19 Uhr beleidigte ein stark alkoholisierter Mann auf einem Tankstellengelände in der Landauer Straße in Speyer eine Mitarbeiterin und verhielt sich körperlich aggressiv gegenüber weiteren Anwesenden. Diese brachten ihn zu Boden; dabei verletzten sich alle Beteiligten leicht. Die Polizei erteilte dem Mann zunächst einen Platzverweis, den er ignorierte, und nahm ihn schließlich in Gewahrsam. Mehr dazu

Am Dienstagmorgen, 9. September, wurde ein 60-Jähriger am Stiftsplatz in Kaiserslautern von einem kleinen weißen Hund in die Wade gebissen. Zu Hause entdeckte er ein Hämatom und erstattete Anzeige. Die Personalien des Hundehalters sind nicht bekannt; die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und bittet unter der Telefonnummer 0631 369-14199 um Hinweise. Mehr dazu

In der Nacht zu Mittwoch nahm die Polizei in Kaiserslautern einen 20-Jährigen fest, der in der Spicherer Straße an geparkten Autos getestet hatte, ob die Türen verschlossen waren. Bei einem unverschlossenen Fahrzeug öffnete er die Tür und durchsuchte den Innenraum. Da er bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Mehr dazu

Am Dienstagvormittag nahm die Polizei in Ludwigshafen einen 43-Jährigen fest, nachdem ein Zeuge beobachtet hatte, wie er ein nicht abgeschlossenes Fahrrad vor einem Supermarkt an sich nahm. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zudem mehrere Hygieneartikel in aufgerissenen Verpackungen, die dem Supermarkt zugeordnet werden konnten. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Mehr dazu

Mehrere Drogenfahrten beschäftigten die Polizei in der vergangenen Woche. Am Mittwochnachmittag kontrollierten Beamte in Kaiserslautern einen 18-Jährigen in der Innenstadt und fanden mutmaßliches Cannabis sowie ein verschreibungspflichtiges Medikament. Der Verdacht, dass er mit den Substanzen Handel treiben könnte, erhärtete sich, als ein Zeuge am späten Nachmittag erneut einen mutmaßlichen Drogendealer meldete und die Polizei erneut auf denselben Mann traf — diesmal mit Marihuana, Bargeld und einer Feinwaage. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren. Mehr dazu

Am Donnerstagabend stoppte die Polizei in Kaiserslautern in der Pariser Straße einen 45-Jährigen auf einem E-Scooter. Er wies drogentypische Auffälligkeiten auf und gab an, Amphetamin und Cannabis konsumiert zu haben. Eine Blutprobe wurde entnommen, sein E-Scooter blieb stehen — den Heimweg musste er zu Fuß antreten. Mehr dazu

Am 9. September gegen 19:25 Uhr versuchte ein 47-Jähriger in Schifferstadt in der Schillerstraße, sich vor einem Streifenwagen zu verstecken, als die Beamten auf ihn aufmerksam wurden. Die Kontrolle ergab Anzeichen von Drogenkonsum und Atemalkoholgeruch; der Mann gab an, regelmäßig Cannabis zu konsumieren. Auf der Dienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zusätzlich stellte sich heraus, dass sein E-Scooter über keinen gültigen Versicherungsschutz verfügte. Mehr dazu

In der Nacht zum Sonntag, 13. September, kontrollierte die Polizei in Bad Dürkheim gegen 4:30 Uhr einen 18-jährigen Autofahrer in der Kanalstraße. Ein Drogenschnelltest zeigte THC-Konsum an; eine Blutprobe wurde entnommen. Den jungen Mann erwartet ein Bußgeld von 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister. Mehr dazu

Am 12. September gegen 15:50 Uhr fiel Polizisten in der Exterstraße in Neustadt an der Weinstraße beim Öffnen des Fahrerfensters eines Mercedes starker Cannabisgeruch auf. Der 31-jährige Fahrer zeigte zudem Auffälligkeiten, die auf Betäubungsmitteleinfluss hindeuteten. Eine Blutprobe wurde entnommen; sollte sich der Verdacht bestätigen, wird auch die Fahrerlaubnisbehörde informiert. Mehr dazu

Am Samstag, 12. September, gegen 21:00 Uhr geriet in Böhl-Iggelheim ein Grünstreifen zwischen den Ortsteilen Böhl und Iggelheim auf etwa 100 Quadratmetern in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen zügig; die Brandursache ist noch unklar. Die Polizeiinspektion Schifferstadt bittet Zeugen, die gegen 21:00 Uhr verdächtige Personen beobachtet haben, sich unter 06235 495-0 oder per E-Mail an pischifferstadt@polizei.rlp.de zu melden. Mehr dazu

Am selben Samstag ereignete sich zwischen 9:00 und 13:00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Touristinformation in Manderscheid eine Unfallflucht. Ein unbekannter Autofahrer beschädigte beim Öffnen seiner Tür einen daneben stehenden VW Caddy und entfernte sich, ohne seine Personalien anzugeben. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Wittlich unter 06571/9260 oder piwittlich@polizei.rlp.de entgegen. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In der zurückliegenden Woche wurden von der Polizei weder Messerattacken noch der Einsatz von Schusswaffen gemeldet.

Auffällig in dieser Woche war die Häufung von Drogenfahrten — allein fünf Fälle betrafen Fahrzeugführer, die unter dem Einfluss von Cannabis, Amphetamin oder Alkohol am Steuer eines Autos oder E-Scooters erwischt wurden. Darunter befand sich auch ein Fahrer, dessen E-Scooter zudem ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Die Fälle verteilen sich auf Kaiserslautern, Schifferstadt, Bad Dürkheim und Neustadt an der Weinstraße — ein Muster, das zeigt, dass die Polizei in der Region Verkehrskontrollen mit Fokus auf Betäubungsmittel verstärkt durchführt.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Rheinland-Pfalz erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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