Großkontrolle: Polizei deckt verdorbenes Rindfleisch und schwere Verkehrsmängel auf

(Symbolbild)

In Gütersloh haben Polizei, Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie weitere Behörden am Donnerstag eine umfangreiche Kontrollaktion des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt. Von 7.30 bis 14.00 Uhr überprüften die Einsatzkräfte 53 Fahrzeuge auf einem Firmenparkplatz an der Lippstädter Straße im Ortsteil Benteler.

Die Kontrollkräfte konzentrierten sich auf Lenk- und Ruhezeiten, Verkehrssicherheit, Ladungssicherung, Überladungen, Tiertransporte, Lebensmittelüberwachung, Abfallvorschriften und Gefahrgutbestimmungen. Bei 53 überprüften Fahrzeugen wurden insgesamt 29 Verstöße festgestellt. Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften im Straßenverkehr eingeleitet, weitere vier solche Verstöße wurden mit Verwarnungsgeldern geahndet. Hinzu kamen sechs Verstöße gegen Ladungssicherungsvorschriften und zwei Überladungen.

Besonders gravierend waren die Feststellungen bei der Lebensmittelüberwachung: Bei einem Kühltransporter stellte das Veterinäramt fest, dass das transportierte Rindfleisch nicht ordnungsgemäß gekühlt wurde. Die gemessene Temperatur betrug 15 Grad Celsius und lag damit deutlich über den zulässigen Höchsttemperaturen. Ursache war ein defektes Kühlaggregat, das die Kühlkette unterbrochen hatte. Die Kontrolleure beschlagnahmten die gesamte Ladung und verplombten das Fahrzeug. Lediglich die Rückfahrt zum Betriebssitz wurde freigegeben, wo das Fleisch unter Aufsicht fachgerecht entsorgt werden musste. Bereits belieferte Kunden wurden informiert, damit auch dort ausgelieferte Ware vorsorglich vernichtet werden konnte. Gegen den verantwortlichen Betrieb wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Ein weiterer Lastkraftwagen fiel durch erhebliche technische Mängel auf: Zwei Reifen waren vollständig abgefahren, die Stahldrähte waren bereits sichtbar. Die Reifen waren porös und etwa neun Jahre alt. Aufgrund der erheblichen Gefährdung der Verkehrssicherheit untersagten die Beamten die Weiterfahrt bis zur Beseitigung des Mangels.

Bei einem Pkw mit Anhänger, der Heizöl in einem IBC-Container transportierte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Transport ohne vorgeschriebene Gefahrgutausrüstung und ohne erforderliche Gefahrgutkennzeichnung erfolgte. Zudem war die Ladung unzureichend gesichert. Gegen den Autofahrer wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Das Bundesamt für Logistik und Mobilität führte zusätzlich 346 Mautkontrollen bei Lastkraftwagen durch und leitete zwei Verfahren wegen Verstößen gegen mautrechtliche Vorschriften ein. Die übrigen festgestellten Verstöße bewegten sich überwiegend im Bereich geringfügiger Ordnungswidrigkeiten und wurden mit Verwarnungsgeldern geahndet.

Die Polizei Gütersloh kündigt an, künftig regelmäßig mit Kooperationsbehörden Kontrollen im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durchzuführen. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere im Schwerlastverkehr, bleibt im Fokus.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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