Großrazzia gegen Cannabishandel: 1.000 Pflanzen und 50 Kilogramm Drogen sichergestellt

Staatsanwaltschaft Bückeburg und Polizeikommissariat Rinteln haben nach umfangreichen Ermittlungen eine großangelegte Razzia gegen drei Cannabishändler durchgeführt. Am Donnerstag, 25. Juni 2026, durchsuchten Einsatzkräfte mehrere Objekte in der Region – mit massivem Erfolg.

Den Ermittlungen zufolge betrieben die drei Tatverdächtigen in einem leerstehenden Einfamilienhaus in Möllenbeck eine Cannabisplantage. Bei der Durchsuchung dieses Objektes, an der neben der Polizei Rinteln auch das Landeskriminalamt Niedersachsen und die Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke beteiligt waren, entdeckten die Beamten über 1.000 Cannabispflanzen.

Die Ermittlungen führten die Behörden zudem zu einem ehemaligen Restaurant in Porta Westfalica. Dort fanden die Einsatzkräfte ein Cannabislager und stellten mehr als 50 Kilogramm Cannabis sicher. Zusätzlich durchsuchten die Beamten die Wohnungen der drei Beschuldigten und sicherten weitere Beweismittel.

Tatverdächtig sind drei Männer: ein 31-Jähriger, ein 50-Jähriger und ein 41-Jähriger. Der 41-Jährige wurde bei Arbeiten an der Plantage angetroffen. Gegen ihn besteht dringender Tatverdacht – die Behörden führen zudem Fluchtgefahr an, da er aus Albanien stammt und über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt. Er wurde festgenommen und sollte am Freitag einem Richter vorgeführt werden, um einen Untersuchungshaftbefehl zu erwirken.

Der erfolgreichen Razzia gingen akribische Planungen der Ermittlungsbehörden sowie eine eng abgestimmte Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke für die Durchsuchungen in Porta Westfalica und Minden voraus.

Hinweis: Für die Beschuldigten gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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