Großrazzia in Bielefeld: Polizei hebt illegales Glücksspiel aus und stellt Waffe sicher

(Symbolbild)

Bei einer Großrazzia in Bielefeld haben Polizei, Zoll und weitere Behörden am Dienstagabend illegale Glücksspielstätten ausgehoben. Ein 55-jähriger Bielefelder steht im Verdacht, die Lokalitäten betrieben zu haben.

Die Beamten des Kriminalkommissariats 22 hatten durch umfangreiche Ermittlungen festgestellt, dass in beiden durchsuchten Objekten illegales Glücksspiel stattfand. Am 27. Mai griffen Kriminalbeamte unter Beteiligung der Bereitschaftspolizei, des Einsatztrupps, Beamten des Zolls, des Landesamts zur Bekämpfung der Finanzkriminalität und des Ordnungsamts in den frühen Abendstunden zu.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler drei illegal aufgestellte Glücksspielautomaten und einen Wettautomaten sicher. In einem der Objekte fanden sie umfangreiche Ausstattung und Möblierung, die auf die Veranstaltung von Tischglücksspiel hindeutet. Außerdem beschlagnahmten die Beamten eine PTB-Waffe, Bargeld im höheren vierstelligen Bereich und eine LED-Leuchtschrift „Polizei“ für Pkw.

Die Polizei stellte außerdem geringe Mengen an Betäubungsmitteln sicher. Der 55-jährige Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Beamten konnten bei den Durchsuchungen Erkenntnisse zu weiteren beteiligten Personen erlangen.

Gegen den 55-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und wegen Veranstaltung von illegalem Glücksspiel eingeleitet. Die Ermittlungen zu den weiteren beteiligten Personen dauern noch an.

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