Hackergruppe veröffentlicht Millionen von Dateien aus Berliner Landesverwaltung

via dts Nachrichtenagentur

Eine Hackergruppe hat fast sechs Terabyte an Daten der Berliner Landesverwaltung ins Darknet hochgeladen. Das Datenpaket umfasst insgesamt 1.439.893 Dateien und enthält hochsensible Informationen, die für die Sicherheit Berlins relevant sind.

Unter den gestohlenen Dateien befindet sich ein Ordner mit der Bezeichnung „AG CBRN-Rahmenplanung“. Dieser enthält Informationen zu chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren – also zu Notfallszenarien, deren Planungsunterlagen eigentlich streng geheim sein sollten.

Der Berliner Senat hatte zuvor ein Lösegeldfordern der Hacker abgelehnt. Die kriminelle Gruppe forderte 30 Bitcoin, was einem Gegenwert von etwa zwei Millionen Euro entspricht. Nach Ablauf ihres Ultimatums machten die Angreifer ihre Drohung wahr und veröffentlichten das komplette Datenpaket. In sozialen Netzwerken verbreiteten Mitglieder der Hackergruppe zusätzlich Listen mit Dateinamen, um das volle Ausmaß des Angriffs zu demonstrieren.

Besonders besorgniserregend: Die veröffentlichten Daten enthalten auch persönliche Informationen von Berliner Landesbeamten. Darunter sind Geburtsurkunden, Telefonnummern und Wohnadressen, was diese Personen erheblichen Sicherheitsrisiken aussetzt.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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