Haftbefehl statt Fahrkarte: Zwei Männer im ICE festgenommen

(Symbolbild)

Am 9. Oktober 2026 nahmen Bundespolizisten gegen 00:45 Uhr im Bahnhof Hamburg-Harburg zwei rumänische Staatsangehörige fest, die per Haftbefehl gesucht wurden. Die beiden Männer im Alter von 27 und 28 Jahren waren zuvor ohne gültige Fahrkarte mit dem ICE 514 von Bremen nach Hamburg-Harburg gefahren.

Als der Zugbegleiter die beiden Männer zur Fahrkarte befragte, konnten sie weder einen Fahrschein noch Ausweisdokumente vorzeigen. Der Zugbegleiter forderte daraufhin eine Streife der Bundespolizei an.

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen beide Männer Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Ulm vorlagen. Sie wurden gesucht, weil sie jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro wegen versuchten Diebstahls nicht vollständig gezahlt hatten und bislang untergetaucht waren.

Die Männer wurden dem Bundespolizeirevier im Harburger Bahnhof zugeführt. Der 28-Jährige gab an, einen Freund kontaktieren zu wollen, der die restliche Geldstrafe in Höhe von 540 Euro bezahlen könne. Der Freund zahlte den erforderlichen Betrag bei einer Polizeidienststelle in Berlin ein, woraufhin der 28-Jährige aus dem Bundespolizeirevier entlassen wurde.

Der 27-Jährige konnte die restliche Geldstrafe in Höhe von 980 Euro nicht aufbringen. Ein von der Bundespolizei angeforderter Amtsarzt stellte seine Gewahrsamsfähigkeit fest. Er muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 49 Tagen verbüßen und wurde nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen in eine Haftanstalt gebracht.

Gegen beide Männer wurden zudem Strafverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Die Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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