Ein 52-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist am Grenzübergang Ludwigsdorf der Bundespolizei in die Arme gelaufen – und hat damit einen Haftbefehl abgewendet. Der Mann war 2024 in Görlitz ohne Fahrschein mit der Straßenbahn unterwegs gewesen und dafür rechtskräftig wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden. Weil er die Strafe nicht zahlte, erließ die Staatsanwaltschaft Görlitz einen Vollstreckungshaftbefehl.
Am gestrigen Dienstag um 16:10 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei den Polen bei der Einreisekontrolle am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf an der A 4. Sie stellten den Haftbefehl fest und eröffneten ihn dem Mann. Doch statt ins Gefängnis zu gehen, zahlte der 52-Jährige vor Ort die fälligen 656 Euro – und konnte damit den Haftbefehl abwenden. Mit seinem Auto setzte er seine Reise nach Deutschland fort.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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