Haldensleben: Fahrer mit 90 km/h und 0,6 Promille erwischt – Gefährlicher Schraubenfallen-Anschlag in Wanzleben

(Symbolbild)

Bei Geschwindigkeitskontrollen in Haldensleben hat die Polizei am Samstagnachmittag einen besonders schweren Fall erwischt: Ein 39-jähriger Ford Transit-Fahrer war mit 90 km/h in der 50er-Zone unterwegs und hatte außerdem Alkohol getrunken.

Zwischen 13 und 15 Uhr kontrollierten Polizisten des Haldensleber Reviers den stadteinwärts fahrenenden Verkehr auf der Magdeburger Straße. Sechs Autofahrer waren zu schnell unterwegs und müssen nun Bußgelder zahlen. Der Spitzenreiter fuhr mit seinem Ford Transit 40 km/h zu schnell – bei ihm rochen die Beamten zusätzlich Alkohol. Ein freiwilliger Test ergab 0,6 Promille, was sich bei der beweissicheren Messung bestätigte.

Den 39-Jährigen erwarten nun 500 Euro Bußgeld, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

In Wanzleben ereignete sich am Samstagabend gegen 23.35 Uhr ein gefährlicher Anschlag auf Autofahrer: Unbekannte öffneten das Zaunfeld eines Bauzauns an der Windmühlenbreite, so dass es in die Fahrbahn ragte. Als der Fahrer eines Audi auswich, fuhr er über sechs Schrauben, die absichtlich mit den Spitzen nach oben in die Zwischenräume des Straßenpflasters gesteckt worden waren.

Der Autofahrer hatte Glück im Unglück – es blieb bei einem platten Reifen. Die Polizei sicherte Spuren vor Ort und leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

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