Halloween-Samstag in Braunschweig: 655 Einsätze, Angriffe auf Polizisten

(Symbolbild)

Am vergangenen Samstag war die Polizei in der Polizeidirektion Braunschweig besonders gefordert. Von Samstag, 16:00 Uhr, bis Sonntag, 06:00 Uhr, registrierte die Behörde insgesamt 655 Einsätze. Viele davon standen in Zusammenhang mit Halloween und den damit verbundenen Feierlichkeiten.

Unter diesen Einsätzen verzeichnete die Polizei zwölf Körperverletzungen, 69 Vorfälle mit Pyrotechnik oder Waffen, 14 Brände oder Kleinbrände, acht Sachbeschädigungen und sechs Schlägereien.

Ein besonders großer Einsatz ereignete sich in Wolfsburg im Stadtteil Westhagen. Rund 120 Kinder und Jugendliche hatten sich dort angesammelt und hantierten verbotenerweise mit pyrotechnischen Gegenständen. Sie schossen damit in Richtung einer unbeteiligten Menschengruppe. Als die Polizei einschritt, wurden auch Einsatzkräfte mit Pyrotechnik angegriffen. Die Identität aller Personen wurde festgestellt und Verfahren eingeleitet. Rund 50 Kinder übergab die Polizei an ihre Erziehungsberechtigten. Die übrigen Personen erhielten Platzverweise. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Ein weiterer erheblicher Vorfall spielte sich in Salzgitter ab. Eine Gruppe von mindestens 20 Personen brach in die Berufsbildenden Schulen ein und legten im Inneren mit einem Molotow-Cocktail Feuer. Dabei wurden Einrichtungsgegenstände beschädigt, nicht aber die Substanz des Gebäudes. Die Täter konnten vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Der Schaden liegt in einer hohen vierstelligen Höhe.

Polizeivizepräsident Uwe Lange der Polizeidirektion Braunschweig nimmt zu dem Verhalten Stellung: „Seit Jahren beobachten wir aufgrund von Feierlichkeiten und Veranstaltungen steigende Einsatzzahlen in der Halloween-Nacht, auf die wir uns mit verstärkter Präsenz vorbereiten. Wo aber Unbeteiligte und Einsatzkräfte angegriffen werden, wird eine Grenze überschritten. Tätliche Angriffe, Körperverletzungen oder auch der Missbrauch von Pyrotechnik werden von uns in diesem Zusammenhang mit aller Konsequenz verfolgt und zur Anzeige gebracht.“

Bundesweit war es am vergangenen Samstag zu Versammlungen unter dem Motto „Gen Z regelt“ gekommen. In der Polizeidirektion Braunschweig waren solche Versammlungen nicht angezeigt worden. Der Trend zu verstärkten polizeilichen Einsätzen in der Halloween-Nacht folgt einem gesellschaftlichen Phänomen aus den USA, das in Deutschland zunimmt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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