Hamburg startet Kontrollen für sicheren Schulweg: Fahrrad- und E-Scooter-Beleuchtung im Fokus

(Symbolbild)

Die Hamburger Polizei beginnt am Montag, 2. November 2026, eine dreiwöchige Präventionskampagne zur Verkehrssicherheit. Im Rahmen von „Hamburg gibt Acht!“ kontrolliert die Verkehrsdirektion gemeinsam mit den Polizeikommissariaten die Beleuchtung und Sichtbarkeit von Fahrrädern und Elektrokleinstfahrzeugen, besonders zum Schutz von Schülerinnen und Schülern auf ihrem Schulweg.

Der Auftakt findet am Montag zwischen 7:30 und circa 8:30 Uhr an der Julius-Leber-Schule in Hamburg-Schnelsen, Halstenbeker Straße 41, statt. Partner des Forums Verkehrssicherheit werden dort eine Schulklasse der Stadtteilschule mit Warnwesten ausstatten.

Hintergrund der Kampagne: In Hamburg besuchen rund 223.000 Schülerinnen und Schüler die 423 allgemeinbildenden Schulen. Viele nutzen Fahrräder oder Elektrokleinstfahrzeuge für den Schulweg. In der „dunklen Jahreszeit“ ist die richtige Beleuchtung entscheidend für die Sicherheit. Im ersten Halbjahr 2026 registrierte die Polizei 244 Verkehrsunfälle mit Radfahrenden und 178 mit Fahrenden von Elektrokleinstfahrzeugen, die sich bei Dämmerung oder Dunkelheit ereigneten. 332 Personen erlitten dabei zum Teil schwere Verletzungen; ein Radfahrer kam ums Leben.

Beim letzten Schwerpunkteinsatz im vergangenen Jahr kontrollierte die Polizei an 31 Schulen insgesamt 1.918 Fahrzeuge. Bei einem geringen Anteil wurden Mängel festgestellt. Viele Probleme, wie nachzustellende Bremsen, Überprüfung von Dynamo-Steckverbindungen oder fehlende Reflektoren, konnten die Einsatzkräfte direkt vor Ort beheben. In 251 Fällen war das nicht möglich; hier erhielten die Schülerinnen und Schüler eine an die Eltern adressierte Mängelmeldung.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Eine Anmeldung per E-Mail an polizeipressestelle@polizei.hamburg.de wird bis Freitag, 13:00 Uhr, erbeten. Ein Vertreter der Verkehrsdirektion steht vor Ort für Interviews zur Verfügung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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