Hamburg verzeichnet zum 8. Mai 2026 laut dem UFZ Dürre-Monitor normale Bodenfeuchtigkeitswerte, während östliche Teile Schleswig-Holsteins von deutlicher Trockenheit betroffen sind. Die Hansestadt selbst bleibt von den Trockenheitsproblemen verschont, die sich in Nachbarregionen zeigen.

Die Auswertung des Soil Moisture Index zeigt ein gemischtes Bild für den Norden: Während Hamburg und weite Teile Schleswig-Holsteins normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweisen, kämpfen die östlichen Bereiche des Bundeslandes mit deutlicher bis starker Trockenheit. Besonders die Grenzregion zu Mecklenburg-Vorpommern zeigt rote Markierungen, die auf außergewöhnliche Dürre hindeuten. Die Nordseeküste und die westlichen Landesteile profitieren hingegen von ausreichender Bodenfeuchte.
Die Wetterdaten für Hamburg zeigen mit 8,2 Millimetern Niederschlag in der vergangenen Woche moderate Regenmengen bei Durchschnittstemperaturen von 12,4 Grad. Die für die nächsten drei Tage prognostizierten 7,9 Millimeter Regen bei kühleren Temperaturen um 16,6 Grad können die normale Bodenfeuchtesituation in Hamburg stabilisieren. Allerdings reichen diese kurzfristigen Niederschläge nicht aus, um die Trockenprobleme in den östlichen Nachbarregionen zu beheben – denn die tieferen Bodenschichten benötigen anhaltende Regenfälle über mehrere Wochen.
Für Hamburgs Landwirtschaft und Grünflächen bedeutet die aktuelle Lage Entspannung. Die normalen Bodenfeuchtigkeitswerte ermöglichen ein gesundes Pflanzenwachstum und reduzieren die Bewässerungsnotwendigkeit. Anders sieht es in den trockenen Gebieten Schleswig-Holsteins aus, wo Landwirte mit Ertragseinbußen rechnen müssen und die Waldbrandgefahr steigt.
Den aktuellen Wetterbericht für Hamburg finden Sie hier.