Zwei Männer haben in Hamburg die Notentriegelung einer S-Bahn gelöst und sind in den Gleisbereich eingedrungen. Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Strafverfahren gegen die beiden Deutschen ein.
Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hamburg ereignete sich der Vorfall am 26.09.2026 um 16:09 Uhr. Die Notfallleitstelle der S-Bahn meldete, dass zwei Personen in einer stehenden S-Bahn auf der Strecke zwischen Elbbrücken und Veddel kurz vor dem S-Bahnhof Veddel die Türentriegelung betätigt und sich in den Gleisbereich begeben hatten. Das Zugfahrzeug stand dort wegen einer Streckensperrung aus einem vorherigen Einsatz der Bundespolizei.
Eingesetzte Bundespolizisten erreichten den Ort um 16:14 Uhr. Aufmerksame Autofahrer teilten ihnen mit, dass zwei Männer aus dem Gleisbereich in Richtung der Sachsenbrücke gerannt seien. Die Polizisten fanden die beiden Männer (32 und 34 Jahre alt) in einem Gebüsch versteckt vor. Während eines Gesprächs über die Gefahren im Gleisbereich bestätigten die Männer, dass sie die Notentriegelung gelöst und die Gleise betreten hatten, weil sie aus der seit etwa 20 Minuten stehenden S-Bahn heraus wollten.
Um 16:35 Uhr wurden die beiden Männer vor Ort entlassen. Die Bundespolizei leitete gegen sie ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen und der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln ein. Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg führt die weiteren Ermittlungen.
Die Hamburger Bundespolizei warnt nachdrücklich vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten. Triebfahrzeugführer können nicht ausweichen, und die Bremswege von Zügen reichen oft nicht aus, um ein Erfassen von Personen noch zu verhindern. Solches Verhalten gefährdet nicht nur die betreffende Person selbst, sondern auch Fahrgäste und Einsatzkräfte.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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