Das Hamburger Landeskriminalamt für Sprengstoffdelikte hat in Hamburg-Bahrenfeld rund 100 Kilogramm erlaubnispflichtige und illegale pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Die Beamten vollstreckten am 28. Oktober 2026 gegen 15:15 Uhr einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss an der Wohnung eines 19-jährigen Mannes.
Ermittlungen hatten die Behörden auf eine Chatgruppe aufmerksam gemacht, über die der Mann größere Mengen verschiedener erlaubnispflichtiger und illegaler pyrotechnischer Gegenstände zum Kauf angeboten haben soll. Nach eigenen Angaben habe er diese auch an Kinder und Jugendliche im Hamburger Stadtgebiet verkauft. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin den Durchsuchungsbeschluss.
Der 19-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung — Fingerabdrücke und Fotos wurden gemacht — entlassen. Die Ermittlungen laufen noch.
Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren illegaler Pyrotechnik. Diese können aufgrund der enthaltenen Explosivstoffe erhebliche Verletzungen verursachen: Verbrennungen, Hörschäden, Augenverletzungen und sogar Amputationsverletzungen. In der Nacht zuvor wurde in Hamburg-Neuallermöhe ein 13-Jähriger durch das Zünden eines offenbar illegalen Böllers schwer an der Hand verletzt; ein gleichaltriger Junge erlitt ein Knalltrauma.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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