Hameln: Polizei nimmt sechs Kaninchen aus nicht artgerechter Haltung in Obhut

Kaninchen

Bei einem Polizeieinsatz am Mittwoch, gegen 11:00 Uhr, stellten Einsatzkräfte in einer Wohnung in Hameln Hinweise auf eine nicht artgerechte Kaninchenhaltung fest. Das hinzugezogene Veterinäramt des Landkreises Hameln-Pyrmont überprüfte die Bedingungen und nahm anschließend alle sechs Tiere in Obhut.

Die Kaninchen befanden sich in einem Käfig im fensterlosen Flur. Nach Schätzung der Einsatzkräfte war der Käfig etwa 1,50 Meter lang, 60 Zentimeter breit und 40 Zentimeter hoch. Die Heuraufe war leer. Wasser und etwas Futter waren vorhanden. In der Wohnung, die zahlreiche verletzungsträchtige Gegenstände für die Kaninchen enthielt, fanden sich zudem Kot- und Urinspuren sowie Bissspuren an Kabeln, Tapeten und Türrahmen.

Zwei Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes bewerteten die Haltungsbedingungen als nicht artgerecht. Eine geeignete alternative Unterbringung vor Ort war nicht möglich. Der Halter wurde über das weitere Vorgehen informiert und stimmte der Mitnahme der Tiere zu.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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