Hannover: Fahrkartenschwindler war 3,5 Jahre lang gesucht – direkt ins Gefängnis

(Symbolbild)

Ein 33-jähriger Pole ist am Hannover Hauptbahnhof festgenommen worden, weil er ohne Fahrschein in einem Intercity Express von Berlin nach Hannover gefahren war. Die Bundespolizei machte bei der Kontrolle eine überraschende Entdeckung: Der Mann stand seit dreieinhalb Jahren auf der Fahndungsliste der Justiz.

Die Deutsche Bahn hatte die Bundespolizeiinspektion Hannover informiert, dass der Mann bei der Fahrscheinkontrolle keinen Beleg für seine Fahrt vorzeigen konnte. Als Streife der Bundespolizei bei der Ankunft des Zuges seine Identität überprüften, zeigte eine Abfrage im Fahndungssystem den Haftbefehl.

Der Grund: Der 33-Jährige war wegen eines Diebstahldelikts zu 49 Tagen Freiheitsstrafe oder alternativ zu einer Geldstrafe von 1225 Euro verurteilt worden. Da er den haftbefreienden Betrag nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Strafe ins Gefängnis gebracht.

Zusätzlich zur Strafvollstreckung eröffnete die Bundespolizei gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen – wegen der Schwarzfahrt von Berlin nach Hannover.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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