Während einer Aktionswoche vom 16. bis 22. September 2026 hat die Polizei Hannover massiv gegen Verstöße im Radverkehr vorgegangen. Die Beamtinnen und Beamten überprüften hunderte Fahrräder und Pedelecs, beanstandeten 170 davon und ahndeten insgesamt 460 Verkehrsverstöße. Dabei wurden nicht nur Radfahrende kontrolliert, sondern auch Verstöße anderer Verkehrsteilnehmender zum Nachteil von Radfahrenden sanktioniert. Zusätzlich führte die Polizei vier Präventionsveranstaltungen mit mehreren Dutzend Teilnehmenden durch.
Die häufigsten Verstöße bei Radfahrenden waren die Nutzung des Radweges in falscher Richtung (174 Fälle) und die Nutzung unzulässiger Verkehrsbereiche (86 Mal). Vorfahrtsverletzungen und Rotlichtverstöße kamen 68 Mal vor. Bei den Verstößen zulasten der Radfahrenden dominierten Vorfahrtsverletzungen durch andere Verkehrsteilnehmende mit 49 Fällen, gefolgt von Seitenabstandsverstößen beim Überholen von Radfahrenden (19 Fälle).
Ein besonderer Fall ereignete sich am 17. September 2026, dem Hauptkontrolltag der Aktion. Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der Ada-Lessing-Straße hielt die Polizei einen 26-jährigen Autofahrer an, der die dort geltende Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h um 21 Kilometer pro Stunde überschritten hatte. Bei der Überprüfung stellten die Beamten außerdem starke körperliche Ausfallerscheinungen durch Medikamenteneinnahme fest. Die Polizei untersagte dem Mann die Weiterfahrt und stellte seinen Führerschein noch vor Ort sicher. Neben der Geschwindigkeitsüberschreitung erwartet ihn nun ein Strafverfahren.
Am 20. September 2026 führte die Fahrradstaffel zusammen mit Einsatzkräften des Polizeikommissariats Barsinghausen eine Kontrolle zum Seitenabstand beim Überholen von Radfahrenden auf dem Nienstedter Pass durch. Sieben Autofahrer, die gegen diese Vorschrift verstießen, erhielten vor Ort jeweils ein Verwarnungsgeld von 30 Euro. Ein 47-jähriger Autofahrer fiel dadurch auf, dass er im Kurvenbereich über die durchgezogene Linie fuhr, einen anderen Autofahrer überholte und dabei den Gegenverkehr missachtete. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein. Das Regelbußgeld beträgt 150 Euro, zusätzlich erhält er einen Punkt in Flensburg.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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