Hannover: Polizei löst verbotene PKK-nahe Veranstaltung auf

(Symbolbild)

Die Polizei Hannover hat am 27. September 2026 eine politisch motivierte Veranstaltung in der Nordstadt aufgelöst, die die Stadt zuvor per Verbotsverfügung untersagt hatte. Im Bereich der Kornstraße stellten Einsatzkräfte die Identität von 96 mutmaßlichen Veranstaltungsteilnehmenden fest.

Der Zentrale Kriminaldienst Hannover war durch Ermittlungen auf eine geplante Veranstaltung mit möglichem Bezug zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK aufmerksam geworden. Die Landeshauptstadt erließ daraufhin eine Verbotsverfügung für das gesamte Stadtgebiet Hannover.

Mit zahlreichen Kräften vor Ort betraten Polizistinnen und Polizisten gegen 15:00 Uhr auf Grundlage eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses ein Gebäude in der Kornstraße, in dem die Veranstaltung stattfand. Die Einsatzkräfte beendeten die Veranstaltung und identifizierten die anwesenden Personen. Anschließend wurden die mutmaßlichen Veranstaltungsteilnehmenden entlassen.

Während des Einsatzes versorgten Rettungskräfte in den stark besetzten Räumlichkeiten insgesamt fünf Personen medizinisch.

Im Zusammenhang mit den polizeilichen Maßnahmen versammelten sich gegen 19:30 Uhr rund 30 Personen friedlich im Bereich der Paulstraße. Die Versammlungsteilnehmenden gaben an, bis zum Ende der polizeilichen Maßnahmen vor Ort bleiben zu wollen. Die Polizei begleitete die Versammlung. Um 22:00 Uhr wurde der Einsatz beendet.

Die Polizei hat zahlreiche Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Vereinsgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen laufen noch.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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