Hannover wird sicherer: Polizei meldet deutlichen Rückgang der Kriminalität

(Symbolbild)

Hannover wird sicherer. Das zeigt der am Mittwoch vorgestellte gemeinsame Sicherheitsbericht 2025 der Landeshauptstadt und der Polizeidirektion Hannover. Die Bilanz fällt positiv aus: Die Zahl der erfassten Straftaten ist von 72.317 auf 67.087 gesunken – ein Rückgang um 7,2 Prozent beziehungsweise rund 5.000 Straftaten weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Gesamtkriminalität auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote von 59 auf 61 Prozent.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung in den Bereichen Gewalt und Messerangriffe, die weiterhin zentrale Herausforderungen bleiben. Die Gewaltkriminalität sank um rund neun Prozent, die Zahl der Messerangriffe um rund acht Prozent. Die Jugendgewalt ging deutlich zurück: von 461 tatverdächtigen Jugendlichen auf 341 – ein Rückgang um 26 Prozent.

«Die positive Entwicklung der Kriminalitätslage ist ein wichtiges Signal und zeigt, dass unsere gemeinsame Arbeit Wirkung entfaltet. Gleichzeitig dürfen wir uns auf diesen Ergebnissen nicht ausruhen», sagte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten bei der Vorstellung. Oberbürgermeister Belit Onay betont: «Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe und sie beginnt für uns als Stadt dort, wo Menschen ihren Alltag erleben: auf Straßen und Plätzen, in unseren Quartieren, an Haltestellen und in der Innenstadt.»

Der Bericht zeigt, dass Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum nur durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren funktionieren. Der Sicherheitsbericht bündelt daher neben Daten zur Kriminalitätsentwicklung auch Informationen zur Arbeit der Polizei und der kommunalen Ordnungsbehörden sowie Entwicklungen in den Bereichen Sauberkeit und Abfallentsorgung.

Die Stadt Hannover hat den Städtischen Ordnungsdienst personell verstärkt. Die Zahl seiner Kontrollen stieg 2025 von 12.439 auf 21.905 – ein Plus von 76,1 Prozent. Zum 1. Juli 2025 nahmen zudem Ordnungsbotschafterinnen und Ordnungsbotschafter ihre Arbeit auf. Bei der Parkraumüberwachung setzt die Landeshauptstadt auf Digitalisierung: Scan-Cars sollen perspektivisch eine deutlich höhere Kontrolldichte ermöglichen. Mit einem Scan-Fahrzeug können in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Fahrzeuge überprüft werden wie bei herkömmlichen Fußkontrollen.

Im Umfeld des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt arbeiten Stadt, Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit, aha und weitere Partner eng zusammen. Gemeinsame Streifen, Schwerpunktkontrollen und kontinuierlicher Austausch ermöglichen ein abgestimmtes Vorgehen. Im Mittelpunkt stehen Raubdelikte, Körperverletzungen und Messerangriffe. «Mehr Präsenz, schnellere Reaktionswege und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern stärken die Sicherheit in Hannover», sagt Ordnungsdezernent Axel von der Ohe.

Seit 2023 fließt auch die Jahresbilanz von aha, der Stadtreinigung, in den gemeinsamen Sicherheitsbericht ein. Hintergrund ist der Zusammenhang zwischen Sauberkeit des öffentlichen Raums, Aufenthaltsqualität und dem subjektiven Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger. 2025 wurden rund 1.484 Tonnen illegaler Abfälle entsorgt und an 29.156 Stellen Abfallablagerungen beseitigt. Die Müllmelde-App nutzten 67.108 Menschen. «Stadtsauberkeit ist ein wesentlicher Bestandteil für das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt», sagt Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung bei aha. «Wenn Straßen und Plätze gepflegt sind, steigt die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum spürbar.»

Der komplette Sicherheitsbericht ist online abrufbar unter der Adresse der Polizeidirektion Hannover.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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