Hattingen: 33-Jährige auf Ruhr schwer verletzt – Stand-Up-Paddlerin stürzt in Stromschnellen

(Symbolbild)

Ein Wassersportunfall hat am Freitag, 12. Juli, gegen 14:30 Uhr eine 33-jährige Frau aus Gladbeck schwer verletzt. Die Paddlerin war mit einem Stand-Up-Paddleboard unterwegs und wollte die Bootsrutsche auf der Ruhr in Hattingen nutzen.

In dem Bereich, wo die Rutsche endet, entstehen starke Stromschnellen. Aufgrund dieser Strömungen verlor die 33-Jährige die Kontrolle über ihr Board, stürzte ins Wasser und verletzte sich schwer. DLRG-Kräfte und die Feuerwehr rückten sofort an und bargen die Gladbeckerin. Sie kam schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach ersten Erkenntnissen nicht.

Die Polizei nutzt den Vorfall, um auf die Gefahren beim Wassersport hinzuweisen: Nur wer sicher schwimmen kann, sollte ins Wasser gehen – starke Strömungen in freien Flüssen können selbst erfahrene Schwimmer schnell in ernsthafte Gefahr bringen. Eine Rettungsweste beim Stand-Up-Paddling, Kajakfahren oder Kanufahren kann im Notfall leben retten.

Besonders kritisch sind Wehre, Schleusen und Schifffahrtswege, da dort besonders gefährliche Strömungen und Sogwirkungen entstehen. Daher rät die Polizei, Abstand zu diesen Stellen zu halten. Wer mit anderen unterwegs ist, sollte diese im Blick behalten und gemeinsam versuchen, gefährliche Situationen zu vermeiden.

Vor jedem Ausflug aufs Wasser ist eine gute Vorbereitung wichtig: Informieren Sie sich vorab über Wetter, Wasserstand und die örtlichen Gegebenheiten. Sollte jemand in Gefahr geraten, gilt: Helfen – aber sich selbst nicht in Gefahr bringen. Im Notfall sofort die 112 (Feuerwehr und Rettungsdienst) oder 110 (Polizei) wählen.

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