Hengersberg: Polizei hebt Cannabis-Plantage aus

(Symbolbild)

Die Polizeiinspektion Deggendorf hat am 20. September 2026 Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Cannabishandels eingeleitet. Anlass waren Hinweise auf einen möglichen illegalen Verkauf von Cannabis aus einem Wohnhaus in Hengersberg.

Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung eines 23-jährigen Deutschen stellten die Beamten vier Cannabispflanzen, über 500 Gramm Cannabis, eine Aufzuchtanlage und diverse Betäubungsmittelutensilien sicher. Während der Durchsuchung erschien zudem ein potenzieller Käufer an der Wohnung.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen verdichteten sich Hinweise auf einen 23-jährigen türkischen Mittäter. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf erwirkte einen Durchsuchungsbeschluss auch für dessen Wohnung in Deggendorf. Bei dieser Durchsuchung fanden die Polizisten keine relevanten Gegenstände.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Beschuldigte entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis in großer Menge werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Deggendorf unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Deggendorf fortgeführt.


Rauschgiftdelikte im Landkreis Deggendorf: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Deggendorf zählte die Polizei 2025 152 Rauschgiftdelikte, das sind 125 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im restlichen Bundesland, wo 163 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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