Ein Verkehrsunfall in Hennef hat am Mittwoch, 29. Juli, gegen 16.00 Uhr zu Ermittlungen gegen einen 35-jährigen Autofahrer geführt – nicht wegen des Unfalls selbst, sondern wegen eines gefälschten Führerscheins. Der Mann war mit seinem Wagen von der Stoßdorfer Straße in die Schützenstraße eingebogen und dabei mit dem Auto einer 22-jährigen Frau zusammengestoßen. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro geschätzt.
Ungewöhnlich war das Verhalten des Hennefers nach dem Unfall: Er drängte die junge Frau massiv, die Sache privat zu regeln und auf einen Polizeieinsatz zu verzichten. Die 22-Jährige lehnte ab und rief die Polizei.
Als die Beamten eintrafen, legte der 35-Jährige ihnen einen griechischen Führerschein vor. Er erklärte, die Fahrerlaubnis während eines mehrmonatigen Aufenthalts in Griechenland erworben zu haben. Doch schnell zeigte sich: Das Dokument war eine Komplettfälschung. Es fehlten sämtliche Sicherheitsmerkmale, die ein echter Führerschein aufweisen muss. Die Polizei stellte das gefälschte Dokument als Beweismittel sicher.
Gegen den Mann wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Sein Versuch, den Unfall unter vier Augen zu regeln, hatte sich damit deutlich kompliziert.
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