Der Stadtbezirksbeirat Nordwest befasst sich mit einem Vorschlag zur besseren Kennzeichnung und Absicherung des Heuwegs. Das Verfahren wird als Stadtbezirksbudget-Vorschlag eingereicht – ein Instrument, mit dem Bürger Projekte zur Verbesserung ihres Stadtteils einbringen können.
Der Heuweg im Abschnitt zwischen Kirschbergstraße und Marienweg ist als Fuß- und Radweg ausgewiesen. Nur Lieferverkehr für gastronomische Einrichtungen ist zulässig. Nach Darstellung des Vorschlags nutzen jedoch viele Autofahrer die Strecke unberechtigt, um zu Gärten zu gelangen und dort zu parken. Dies führte bereits zu Verletzten durch Fahrzeuge und behindert auch Rettungsfahrzeuge.
Der Vorschlag sieht mehrere Maßnahmen vor: Ein zusätzliches Schild auf der linken Seite soll die Ausweisung als Fuß- und Radweg besser erkennbar machen – das vorhandene Schild an der Kirschbergstraße ist nach Angaben des Einreichers ungünstig positioniert. An den nördlichen und südlichen Einfahrten des Heuwegs sollen Bodenmarkierungen angebracht werden. Zudem werden Poller oder abschließbare Schranken vorgeschlagen, um die Zufahrt nur für Anlieferverkehr und Rettungsfahrzeuge freizugeben.
Der Verwaltungsvorschlag empfiehlt dem Stadtbezirksbeirat, den Vorschlag zur Förderung freizugeben. Die erste Lesung ist für den 20. August 2026 vorgesehen. Das Projekt fällt unter die Kategorie Gestaltung öffentlicher Raum.
Carsten Müller, Politikredaktion Sachsen