Hitzenotfälle im Südbad und Brand durch Feuerwerkskörper: Trierer Polizei zieht Wochenbilanz

KW25

Die Polizeiinspektion Trier blickt auf ein durchschnittliches Wochenende zurück. Von Freitag bis Sonntag (19. bis 21. Juni 2026) verzeichneten die Beamten insgesamt 148 Einsatzlagen, darunter 25 Strafanzeigen und 30 Verkehrsunfälle. Mehrere Versammlungen fanden ebenfalls statt.

Besondere Aufmerksamkeit erforderte ein Vorfall am Sonntagmittag im Südbad Trier. Gegen 15:30 Uhr wurden mehrere Badegäste medizinisch versorgt, da sie unter den extrem hohen Temperaturen an Kreislaufbeschwerden litten. Der Rettungsdienst war vor Ort im Einsatz. Allerdings erschwerten weitere anreisende Besucher die Situation erheblich: Sie behinderten die Zufahrtswege, so dass die Rettungskräfte nur mühsam zum Einsatzort gelangen konnten.

Die Polizei nutzt den Vorfall, um erneut vor den Gefahren der Hitze zu warnen. An besonders heißen Tagen sollten Badegäste und Bürger ausreichend trinken, direkte Sonneneinstrahlung meiden und auf erste Zeichen körperlicher Erschöpfung achten. Zudem appelliert die Polizei eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer und Badegäste, Zufahrts- und Rettungswege freizuhalten. Nur so können Einsatzkräfte bei Notfällen schnell und ungehindert anfahren.

Ein weiterer gravierender Vorfall ereignete sich bereits am Freitag gegen 14:30 Uhr am Südbahnhof Trier. Mehrere Kinder im geschätzten Alter zwischen 10 und 12 Jahren warfen Silvesterkracher und Feuerwerksraketen in den Gleisbereich und unter die Bahntrassenunterführung. Beim Zünden einer Rakete geriet eine angrenzende Böschung in Brand. Die Flammen griffen anschließend auf ein benachbartes Grundstück über und verursachten dort Sachschaden. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand zügig, so dass der Gesamtschaden gering blieb.

Die beteiligten Kinder verließen danach die Örtlichkeit. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den Verantwortlichen geben können oder den Vorfall beobachtet haben. Interessierte werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle zu melden.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut vor den erheblichen Gefahren des unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern. Bereits kleine Fahrlässigkeiten können insbesondere bei trockener Witterung zu Bränden mit großen Sachschäden oder sogar zur Gefährdung von Menschenleben führen.

Rückfragen zur Polizeiarbeit in Trier beantwortet die Polizeiinspektion Trier unter der Telefonnummer 0651-98344150.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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